Suchbegriffe zu diesem Artikel: TEGDMA

Triethylenglycol-dimethacrylat (TEGDMA) 

Typ IV-Kontaktallergen 

Vorkommen 

Die Substanz zählt zur der Gruppe der Acrylharze (Kunststoffe). Sie wird eingesetzt 

  • in künstlichen Fingernägeln 
  • in Acrylklebern 
  • in flexiblen Druckplatten 
  • in Zahnfüllungskunststoffen 
  • in Kunststoffverblendungen von metallischem Zahnersatz 
  • in Klebern zum Einsetzen von Einlagefüllungen (Inlays) aus Keramik oder Kunststoff 

Allergologische Relevanz 

Mehrere klinische Studien berichteten von positiven Epikutantests gegenüber TEGDMA. In der Regel waren die Patienten im Vorfeld beruflich (Automobilindustrie, zahnärztliche Praxis) oder durch die Verwendung  von künstlichen Fingernägeln mit unterschiedlichen Acrylaten oder Methacrylaten in Kontakt gekommen. Bei gezielten Testungen mit (Meth-)acrylaten wird TEGDMA in der Regel mitgetestet und gehört zu den Methacrylaten, die häufiger positive Reaktionen auslösen, wobei ganz überwiegend kombinierte Reaktionen mit mehreren anderen (Meth-)acrylaten gefunden werden. Fallberichte, die eindeutig auf eine Exposition gegen TEGDMA bezogen werden können, sind selten. Bei fehlendem Nachweis einer Exposition wurde auch an Kreuzreaktionen gedacht. 

Epikutantestung 

Block Hermal Methacrylate/Kunststoffe (Zahntechnik); Testkonzentration 2 % in Vaseline 

Literatur: 6, 20 

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