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Schaf 

Inhalatives Typ I-Soforttypallergen 

Hausschaf, Ovis aries, Fam.: Bovidae 

Vorkommen 

Das Hausschaf stammt vom Mufflon ab, welches im Mittelmeerraum stellenweise noch wild vorkommt. Der Domestikationsprozess für dieses wichtige Haustier setzte vor über 8000 Jahren ein. Seit dieser Zeit sind mehrere Rassen zur Fleisch-, Milch-, Woll- und Fettgewinnung gezüchtet worden. 

Allergologische Relevanz 

Allergieauslöser sind Hautschuppen und Haare. Häufiger Kontakt mit Schafen und Schafwolle kann hoch prädisponierte Menschen sensibilisieren. Wolle wird als sehr häufiges Allergen betrachtet, das nicht nur für Rhinitis und Asthma, sondern auch für die Auslösung von Ekzemen von Bedeutung ist. Besonders exponiert sind Landwirte, Schäfer, Metzger, Tierärzte und Beschäftigte in der Wollverarbeitung (Berufsallergen). 

Auch im Fleisch, in der Milch und in den aus ihnen gewonnenen Produkten befinden sich spezifische Eiweiße, die potentiell Allergien auslösen können. Aufgrund des nicht artspezifischen Kaseins kann bei einem Kuhmilchallergiker auch eine Allergie auf Schafmilch vorliegen; eine Nahrungsmittelallergie ist jedoch nur extrem selten zu beobachten. Als Hammelfleisch wird nur Fleisch von Tieren über einem Jahr bezeichnet, unter einem Jahr bezeichnet man das Fleisch vom gleichen Tier als Lammfleisch. Hammel- und Lammfleisch werden als schwache Allergene beurteilt. 

Diagnostik 

Prick, i.c. (Al.: Schafwolle), RAST (Ph.: Schafepithelien, Hammelfleisch), ggf. nasale Provokation (Al.: Schafwolle) 

Therapie 

ggf. Hyposensibilisierung (Al.: Schafwolle) 

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