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Oxybenzon 

Typ IV-Kontaktallergen, Photoallergen 

Vorkommen 

Lichtschutzmittel, insbesondere Benzophenone, sind häufig in kosmetischen Cremes, Haarsprays, Shampoos, Duftstoffe oder Rasierseifen integriert. Dies beruht auf der Auffassung, dass eine frühzeitige Anwendung von Sonnenblockern einen präventiven Effekt auf die Lichtschädigungen der Haut im Laufe der Jahre bewirken würde. Ein weiterer Vorteil dieser Zusätze liegt außerdem in dem Schutz der kosmetischen Zubereitung selbst vor einer Zersetzung durch UV-Licht. Von den zwölf verschiedenen Benzophenone werden vorwiegend sieben Derivate, u.a. Oxybenzon, Sulisobenzon, Dioxybenzon, Mexenon, wegen des breiten Absorptionsspektrums und der geringeren allergisierenden Eigenschaften im Vergleich zur p-Aminobenzoesäure, eingesetzt. Es handelt sich um chemisch eng verwandte UVA-Filter. In Kosmetika und Sonnenschutzmitteln (siehe auch dort) kommt vorwiegend das Oxybenzon, ein Breitbandfilter im UVA- und UVB-Spektrum, zum Einsatz. 

Allergologische Relevanz 

Oxybenzon besitzt eine hohe photosensibilisierende Wirkung. Es wurden mehrere photoallergische Reaktionen durch Oxybenzon sowie auch einzelne Fälle von kontaktallergischen Reaktionen beschrieben. In einem Fall wurde ein polymorphe Lichtdermatose durch eine photoallergische Kontaktdermatitis verschlimmert. Manchmal handelt es sich auch um photoaggravierte Ekzeme. 

Photopatch- und Epikutantestung 

Block Hermal Kosmetik/Haushalt, Lichtschutzsubstanzen, Photoallergene; Testkonzentration 10 % in Vaseline 

Literatur: 6, 336 

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