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Narzisse 

Gelbe Narzisse, Osterglocke, Narcissus pseudonarcissus; Fam.: Amaryllidaceae 

Vorkommen 

Die Narzisse ist eine beliebte Zierpflanze, die in Westeuropa beheimatet ist und weltweit in zahlreichen Sorten kultiviert wird. Die Zierform ist sehr häufig in Garten- und Parkpflanze, gelegentlich als Zimmerpflanze oder Schnittblume zu finden. Blütezeit März bis Mai. Insektenbestäubt. 

Typ I-Reaktion 

Auf Grund der nur in sehr geringen freigesetzten Pollenmengen handelt es sich um ein unbedeutendes Inhalationsallergen. 

Typ IV-Reaktion 

Über 95 % der beobachteten Kontaktdermatitiden durch Narzissen sind rein irritativ. Sie entstehen durch ein Zusammenspiel von Kalziumoxalatkristallen (aus der Narzisse), die durch Mikrotraumen die Haut verletzen und den giftigen Alkaloiden, die in der Narzisse bis 0,15 % enthalten sind, eine Eintrittspforte in die Haut verschaffen. Eine echte Kontaktallergie sieht man äußerst selten, als schwach wirksame Kontaktallergene wirken dabei Masonin und Homolycorin. Dennoch ist die Narzissendermatitis für viele Personen, die beruflich mit der Kultivierung beschäftigt sind, nicht nur sehr unangenehm, sondern gelegentlich auch Anlass zur Aufgabe des Berufs. 

Epikutantestung 

Kurzetherextrakt 1 % in Vaseline 

Literatur: 3 

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