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Maulbeere 

Typ I-Nahrungsmittelallergen 

Morus nigra, Fam.: Moraceae/Maulbeergewächse 

Vorkommen 

Der schwarze Maulbeerbaum gehört zur Familie der Maulbeergewächse, die etwa 1400 Arten (u.a. Feigen- und Brotfruchtbaum, Hanf und Hopfen) umfasst. Er stammt aus Persien und ist heute im gesamten Mittelmeerraum beheimatet. Es handelt sich um eine 12 m hohen Baum oder Strauch mit vielgestaltigen, ovalen Blättern. Blütezeit: Mai. Windbestäubt. Seine purpurschwarzen, süß-säuerlichen Fruchtstände, die Maulbeeren, werden frisch oder getrocknet verzehrt oder zu Marmelade und Obstwein verarbeitet. 

Allergologische Relevanz 

Nahrungsmittelallergien auf Maulbeeren sind sehr selten. Es kann eine anaphylaktische Reaktion mit generalisierte Urtikaria, Quincke-Ödem und Atemnot auftreten (Einzelfallbericht). 

Aufgrund der Seltenheit in Mitteleuropa sind Maulbeerpollen ein völlig unbedeutendes Allergen. 

Diagnostik 

Prick/Scratch mit nativem Material, Rast (Ph.) 

Literatur: 3, 291 

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