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Suchbegriffe zu diesem Artikel: Kaninchen

Kaninchen 

Inhalatives Typ I-Soforttypallergen 

Oryctolagus cuniculus, Fam.: Hasen/Leporidae 

Vorkommen 

Das Hauskaninchen wird fälschlicherweise auch oft Hase oder Stallhase genannt. Es wurde seit dem frühen Mittelalter aus dem Wildkaninchen gezüchtet. Vorkommen ursprünglich nur im Mittelmeergebiet, heute Kosmopolit bzw. Haustier und Labortier oder Versuchstier. Die nächsten Verwandten sind der Feldhase und der Alpenschneehase. 

Allergologische Relevanz 

Sensibilisierungen sind bezüglicher der Epithelien grundsätzlich wegen der Verwendung von Angorawolle (vom Angorakaninchen) im Textilbereich in der gesamten Bevölkerung möglich. Besonders betroffen sind jedoch Menschen, die engen Kontakt mit Kaninchen haben, z.B. Laborpersonal, Jäger, Züchter und Tierärzte, können sensibilisiert werden. Allergene sind in Hautschuppen und Haaren enthalten, auch im Urin und im Fleisch befinden sich spezifische Eiweiße, die Allergien auslösen können. 

Diagnostik 

Prick, i.c. (Al.: Kaninchenepithelien), RAST (Ph., Kaninchenepithelien, -serumprotein, -urinprotein, -fleisch), ggf. nasale Provokation (Al.) 

  • Therapie 

ggf. Hyposensibilisierung (Al.) 

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