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Suchbegriffe zu diesem Artikel: Medikamentenallergene

Glykopeptid-Antibiotika 

Medikamentenallergene 

  • Teicoplanin 
  • Vancomycin 

Allergologische Relevanz 

Bei Teicoplanin finden sich in ca. 5 % allergische Reaktionen, die sich ca. zur Hälfte mit Exanthemen und Pruritus an der Haut manifestieren. 

Bei Vancomycin finden sich allergische Reaktionen in 4 – 5 % der Behandlungsfälle. Am häufigsten können dabei Exantheme und Urtikaria beobachtet werden, selten Angioödeme, SJS, exfoliative Dermatitis, Vaskulitis oder anaphylaktischer Schock. Wahrscheinlich über eine Histaminfreisetzung kann es zu Hautrötung in Form von Flush und makulo-papulösem Exanthem sowie Pruritus der oberen Körperhälfte kommen (Red-neck-Syndrom, Red-man-Syndrom), in seltenen Fällen kann es auch zu einem Herzstillstand kommen. Diese Reaktion wird insbesondere bei rascher intravenöser Infusion beobachtet. Durch Vancomycin wurde auch eine lineare IgA-Dermatose ausgelöst, die bei Provokation erneut auftrat.  

Literatur: 7, 9, 15 

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