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Erbse
Typ I-Nahrungsmittelallergen
Pisum sativum L., Fam.: Leguminosae
Vorkommen
Die Erbse gehört zu den ältesten Kulturpflanzen der Welt. In den gemäßigten Zonen ist die Erbse die wichtigste Hülsenfrucht der menschlichen Ernährung und wird in der Regel als Gemüse verzehrt.
Allergologie (Relevanz)
Erbsenallergien sind relativ selten. Systemische Reaktionen spielen eine untergeordnete Rolle (0,7 % bei 10), häufiger sind Reaktionen in Form eines oralen Allergiesyndrom (2,9 % bei 11). In Einzelfällen besteht eine jedoch ausgesprochen starke Sensibilisierung. So sind Fälle von asthmatischen Reaktionen, Urtikaria und Quincke-Ödem nach Inhalation von Kochdampf und Berühren von Erbsen beschrieben.
Die Allergenaktivität findet sich vor allem in der wasserlöslichen Albumin-Fraktion. Sie ist resistent gegen Erhitzen oder gar Kochen. Der Allergengehalt der Erbsen steigt mit dem Reifegrad.
Diagnostik
Prick, i.c. (Al.), RAST (Ph.), ggf. orale Provokation
Literatur: 1, 2, 3