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Phenylalanin

Essenzielle Aminosäure

Wirkung: Kreativität, positive Grundstimmung, Motivation

Ausgangsstoff für Hormone: Noradrenalin (Glücksgefühle), ACTH (Kreativität), Beta-Endorphin (Rauschmittel)

Enthalten in: tierische und pflanzliche Eiweiße

Zeichen bei Unterversorgung: Depressionen, Angstzustände, niedrige Stresstoleranz

Tagesbedarf: 14 mg/kg Körpergewicht

Zu finden in tierischen u. pflanzlichen Eiweißen, z.B. Hülsenfrüchte (Linsen, Bohnen, Erdnüssen)

Wirkung

Phenylalanin ist in mehreren Stoffwechselschritten unter anderem an der Synthese der Botenstoffe Noradrenalin und Adrenalin beteiligt. Sie sind Überträger von Nervenreizen bei Stressreaktionen aller Art einschließlich körperlicher Aktivität und Kälteanpassung. Der Herzschlag wird beschleunigt, der Blutzuckergehalt erhöht sich, das Fettgewebe gibt mehr Fettsäuren ans Blut ab. Das gesamte Zentralnervensystem wird aktiviert und die Wärmeproduktion des Organismus gesteigert. So wird eine Verbesserung der Reaktions- und Konzentrationsfähigkeit erreicht. Wir sind "präsenter", lebensfroh und optimistisch, bereit uns allen Herausforderungen zu stellen und sie zu meistern.

Bei zu hoher Konzentration kann Adrenalin allerdings auch zu einer Überregung führen und somit Angst und Unruhe auslösen. Es ist daher wichtig gefährliche Sresshormone abzubauen, z.B. durch sportliche Aktivität.

Wenn der Organismus das Hormon Noradernalin bildet steigt auch gleicht das Kreativitätshormon ACTH (Adrenocorticotropes Hormon) an. Das Noradrenalin stimmt optimistisch und glücklich, ACTH macht wach und konzentriert. Blutdruck und Puls steigen nicht, und der Geist ist hellwach und zu Kreativem bereit. In dem Augenblicht, wenn ACTH in den Körper flutet, ist das Gehirn zielgenau eingestellt auf höchste Konzentration und höchste Anforderungen. Phenylalanin, das als Auslöser dient, ist damit ein mentaler Wachmacher. Darüberhinaus kann ACTH zähe Fettablagerungen zwischen den Gehirnzellen wieder auflöse. Ist der ACTH-Spiegelhoch, können sich die elektrischen Impulse, die unsere Gedanken leiten, ungehindert durch die Membranfenster von Zelle zu Zelle ausbreiten.

Phenylalanin kann auch ein drittes Hormon bilden, das einem körpereigenen Rauschgift gleicht: Das Hormone Beta-Endorphin hat schmerzlindernde und antidepressive Eigenschaften. Der Organismus aktiviert das Rauschmittel, wenn wir uns mit lebensbedrohlichen Situationen konfrontiert sehen. Unser Körper besitzt also mächtige innere Werkzeuge, um mit unvorhergesehenen Situationen fertig zu werden.

Schmerz ist ein hochkomplizierte Ereignis. Wir wissen von Sportlern, die sich verletzten und den Schmerz erst nach dem Ende des Wettkampfes spürten. Der Grund: Im Gehirn entstehen beim Verarbeiten der Schmerzimpulse Endorphine. Bei den Frauen zum Beispiel sgeitg während der Geburtswehen der Endorphinspiegel auf ein Maximum. Wir sind also von Natur aus mit einer Art körpereigenem Morphium ausgestattet worden.

Im täglichen Leben schüttet unser Körper das Beta-Endorphin bei längerem Laufen aus. Auch durch clevere Ernährung könen die Endoprhine ansteigen, sogar wenn wir am Schreibtisch sitzen. Wir peraieren alle androderungen des Tages mit Gelassenheit, Selbstvertrauen und Durchsetzungsvermögen.

Literatur

 Spitzbart: Das Blut der Sieger. WESSP.-Verlag, 2. Aufl. (2001)

 

 

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