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Allergie verschlechtet sich - Allergologie Allergie Forum
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Allergologie Allergie Forum

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  1.  

    Hallo Dr. Irion,

     

    ich habe als Kind stark unter Asthma gelitten. Damals wurde bei mir eine Desensibilisierung gegen die Schimmelallergie gemacht. Vor ca. 35  Jahren. Seit gut 30 Jahren ruht mein Asthma (also ich habe keine nennenswerten Probleme).

     

    Seit einigen Jahren habe ich eine Allergie gegen Gräser, Pollen und Frühblüher. In den letzten Jahren wurde es schlechter. Ich hatte vor allem mit einer verstopften bzw. ständig laufender Nase zu tun. Vor 3,5 Jahren begann ich mit der Desensibilierung. Ich nahm täglich eine Tablette ."Oral-Air". Leider zeigte ein erneuter Test nach 3 Jahren keine Änderung. Im Gegenteil, jetzt bin ich auch noch gegen Katze und Hund allergisch. Beide Tiere leben im Haushalt (Katze ist allerdings Freigänger).

    Da ich immer mehr Probleme mit meiner Nase bekam (Nasenspray-Abhängigkeit) lies ich mir im März diesen Jahres die Nasenmuscheln verkleinern. Das hilft etwas, zumindest nehme ich momentan kein Nasenspray. Aber meine Nase ist nie frei, es wird immer Sekret produziert. Seit Mitte Mai habe ich nun einen trockenen Reizhusten hinzu bekommen der überwiegend nach dem Schlafen auftritt. Außerdem habe ich um das Auge immer leicht gerötete Haut, wenn ich reibe schwillt es auch an.

    Was kann ich jetzt noch tun. Ich habe Angst das mein Asthma wieder auftritt. Leider hält sich mein HNO-Arzt sehr bedeckt.

    Aufgrund der häufig nicht ganz freien Nase schnarche ich auch. Ich fühle mich einfach oft nicht fit.

    Macht es Sinn eine andere Art der Desensibilisierung zu versuchen?

     

    etwas ratlose Grüße

     

     

     

     

     

     

     

     

     

  2.  

    Hallo mollyfisch, das was du beschreibst kommt mir ziemlich bekannt vor (Nasensprayabhängigkeit, Sekretfluss etc.). Hast du ev. auch ein Druckgefühl an den Wangenknochen? Bei mir hat sich herausgestellt, das ich eine chronische, verschleppte Sinusitis habe, die mit cortisonhaltigem Nasenspray behandelt wurde.

    • CommentAuthorHannelore
    • CommentTimeAug 25th 2017
     
    Hallo liebe Pollen-Geplagte, habe seit ca 45 Jahren eine Allergie gegen früh blühende Bäume, Sommer-Baum-Pollen, Gräser und Zwiebelblumen. Ich habe mich deshalb über ca 5 Jahre hinweg desensibilisieren lassen mit Spritzen und zwar im Herbst/Winter. Die Allergie ist erheblich besser geworden und ich brauche zum Glück nur noch von Zeit zu Zeit Tabletten zu schlucken, um über die Runde zu kommen. Leider habe ich auch noch eine Unverträglichkeit gegen rohes Obst und vor allem Nüsse und muss daher fast alles abkochen, dann vertrage ich das. Es ist mir ohne Desensibilisierung ähnlich ergangen wie dir, ich war total abhängig von Nasenspray und Augentropfen und ich habe mir fast die Lunge aus dem Hals gehustet, weil der HNO-Arzt damals nicht erkannt hatte, dass ich allergisch war. Bin damals auch an der Nase operiert worden, weil ich von den Nasentropfen abhängig geworden war - angeblich süchtig. Später kamen dann noch Nebenhöhlenentzündungen hinzu - bis eine fähige Ärztin endlich erkannte, dass es sich bei mir um eine starke Allergie handelte und diese Ärztin riet mir dann zur Desensibilisierung, was mir wirklich sehr geholfen hat. Auch bei mir ist zwischendurch ein ganz leichtes Asthma aufgetreten, was aber kaum irgendwelche Mittel erfordert hat, bzw. habe ich dieses später wegen dem Cortisongehalt nicht mehr genommen. Ich denke, bevor es dir ähnlich ergeht wie mir, solltest du dich nicht mit Tabletten desensibilisieren lassen, sondern lieber mit Spritzen, die in schwacher Dosis enthalten, gegen was du allergisch reagierst - natürlich während der Herbst-Winterzeit, je nach Reaktion von dir, werden die Dosen erhöht. Viel Erfolg und gute Besserung!