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Ich halte es eher für unwahrscheinlich, dass korrekt durchgeführte Hyposensibilisierungsbehandlungen derartig erfolgslos gewesen sein sollten. Es gibt hier die Mögbei die Möglichkeit, dass auf die falschen und nicht relevanten Allergene behandelt wurde oder die Konzentration durch gleichzeitige Behandlung von mehreren Allergenen in einer einzigen Lösung für das einzelne Allergen zu schwach war. Birke sollte so dann immer nach Möglichkeit zu 100 % in der Hyposensibilisierungslösung enthalten sein.
Daneben empfehle ich immer auch nach weiteren Störfaktoren der Immunreaktion zu suchen, insbesondere denke ich dabei an eine Infektion mit Helicobacter pylori oder pathogenen Hefen.
Sollten diese Maßnahmen sämtlich keine Beschwerdebesserung bringen, dann sehe ich nur noch die Möglichkeit eines Umzuges in eine Mittelgebirgsregion, da ab ca. 1400 bis 1500 m die Luft weitgehend Pollenfrei ist.
Viele Grüße
Dr. Roland Irion
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