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Isomalt E 953
Auslöser von Intoleranzreaktionen
Vorkommen/Beschreibung
Isomalt ein Zuckeraustauschstoff, wird synthetisch-enzymatisch aus der Saccharose des Rübenzuckers hergestellt, vor allem zur Herstellung von kalorienreduzierten Lebensmitteln, Desserts, Speiseeis, Marmeladen, Brotaufstrichen, Obstzubereitungen, Kaugummi, Süßigkeiten, Gebäck, Saucen und Senf. Höchstmengen existieren nicht.
Isomalt ersetzt Zucker im Mengenverhältnis 1:1 und unterscheidet sich dadurch wesentlich von Intensiv-Süßstoffen. Isomalt hat nur halb soviel Kalorien wie Zucker, da es vom Organismus nur zu etwa 50% energetisch genutzt wird.
Die Bakterien im Mund können Isomalt nicht als Nahrung verwenden, deshalb kommt es nicht zur Produktion zahnschädigender Säuren.
Isomalt ist für Diabetiker geeignet, weil die körpereigenen Enzyme Isomalt nur in geringerem Maße und wesentlich langsamer spalten können, als herkömmlichen Zucker. Deshalb steigen Glucose- und Insulinspiegel im Blut nach dem Verzehr isomalthaltiger Produkte viel langsamer und schwächer an.
Isomalt ist in vielen Produkten enthalten wie z.B. Vivil, Wick, Wrigley's Kaugummi, Atemgold plus, Hustinetten, Ricola, Odol med3 und v.a.m..
Allergologie/Allergologische Relevanz
Zuckeralkohole wie die Polyalkohole Sorbit, Mannit und Xylit und die Disaccharidalkohole wie Maltit und Isomaltit sind langsam resorbierbare Kohlenhydrate und werden den sogenannten "zuckerfreien" Bonbons und Kaugummis oder Diabetiker-Produkten zugesetzt. Diese Deklaration erweckt beim Verbraucher die Vorstellung, es handele sich um kalorienarme Prudukte. Diese Zuckeraustauschstoffe sind jedoch voll energetisch verwerbar und entsprechen in ihrem Energiegehalt dem von Zucker. Da sie langsam aufgespalten werden, gelangen bei reichlichem Konsum nicht resorbierte Reste in den Dickdarfm, wo sie von den Darmbakterien unter Bildung von Gasen und freien Fettsäuren wie Buttersäure vergoren werden und zur Reizung der Schleimhaut durch die gebildeten Säuren führen. Des Weiteren kommt es zu osmotisch bedingtem Wassereinstrom. Verzehr solcher Süßigkeiten im Übermaß führt daher zu Blähungen und Durchfall, vergleichbar mit der Laktoseintoleranz.
Literatur: 494
http://www.qualimedic.de/Zuckeraustauschstoffe.html