Suchbegriffe zu diesem Artikel: Proteine

ACETYL GLUTAMIC ACID

INCI, Syn.: Glutaminsäure/Glutamat

(potentielles) Typ IV-Kontaktallergen

Auslöser von pseudoallergischen Reaktionen

Vorkommen/Beschreibung

Glutaminsäure zählt zu den nicht-essentiellen alpha-Aminosäuren. Sie ist ein wichtiger Baustein der Proteine. Ihre Salze und Ester werden Glutamate. In Biologie und Medizin wird die Glutaminsäure meist Glutamat genannt, da die Verbindung im Körper dissoziiert vorliegt. Als Lebensmittelzusatzsoff werden Glutaminsäure sowie deren verschiedene Salze als Geschmacksverstärker (E 620 bis E 625) eingesetzt, besonders in der asiatischen Küche.

Glutaminsäure findet sich natürlicherweise in fast allen Lebensmitteln, in denen es an Proteine und Peptide gebunden ist. Bei normaler Mischkost liegt die tägliche Glutamataufnahme daher bei 8-12 g. Besonders reich an freier Glutaminsäure sind Käse und Fleischprodukte. Im menschlichen Organismus übernimmt Glutamat wichtige Funktionen bei der Übermittlung, Speicherung und Verarbeitung von Informationen (sog. Transmitter).

Zu Glutaminsäure/Glutamat als Geschmacksverstärker siehe unter "Geschmacksverstärker".

Wirkung

Als Kosmetium:
Hautpflegend: hält die Haut in einem guten Zustand.

Als Geschmacksverstärker:
Siehe unter "Geschacksverstärker"

Allergologie (Relevanz)

Allergische Reaktionen/Allergien als Typ IV-Kontaktallergen sind bisher nicht bekannt oder beschrieben.

Als Auslöser von pseudoallergischen Reaktionen: siehe unter "Geschmacksverstärker"

Literatur

www. haut.de
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