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Suchbegriffe zu diesem Artikel: Chlorotrianisen

Östrogene 

Medikamentenallergene 

  • Chlorotrianisen 
  • Dienestrol 
  • Diethylstilbestrol 
  • Estradiolvalerat 
  • Estriolsuccinat 
  • Ethinylestradiol 

Allergologische Relevanz 

Hautreaktionen nach Estradiol und anderen Östrogenen äußern sich in seltenen Fällen im Auftreten von Urtikaria und Erythema multiforme. Auch eine kutane Hyperpigmentierung in Form eines Chloasmas kann vorkommen. Nach Diethylstilbestrol entwickelte sich eine Acanthosis nigricans. Eine Porphyria cutanea tarda kann durch Östrogene ebenfalls ausgelöst werden. 

Hautreizungen mit Erythemen, lokalen Ödemen, Indurationen und Pigmentierungen sind die Hauptnebenwirkungen einer transdermalen Anwendung von Östrogenen. Die nicht ganz seltenen Kontaktekzeme bei Anwendung transdermaler therapeutischer Systeme werden gewöhnlich nicht durch Östrogene als solches, sondern in der Regel durch Hilfsstoffe zur Herstellung solcher Pflaster hervorgerufen. 

Jedoch konnte auch unter der Anwendung von Estraderm TTS ein Kontaktekzem beobachtet werden, als dessen Ursache das Estradiol selbst als wahrscheinlich gefunden werden konnte. 

Literatur: 7, 9 

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