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Suchbegriffe zu diesem Artikel: Strontiumchlorid

Kosmetika 

Typ IV-Kontaktallergene, Photosensibilisatoren 

Unverträglichkeitsreaktionen nach Anwendung von Kosmetika oder Körperpflegemitteln (Pflegecremes, Syndets usw.) kommen nicht selten vor, betrachtet man jedoch die große Anwendungsfrequenz sind Kontaktdermatitiden relativ selten. Als Symptome werden dabei überwiegend Juckreiz, Brennen, trockenes Spannen der Haut sowie Rötung und Schuppung beobachtet. Verantwortlich für die Hauterscheinungen sind überwiegend Hautpflegeprodukte, Reinigungsmittel für den Körper, Kosmetika für die Augen-Region, Deodoranzien, Antitranspiranzien und Gesichts-Make-up. Hauptsächlich ist das Gesicht betroffen. Neben kontaktallergischen Reaktionen werden jedoch auch häufig irritative Dermatitiden, die vor allem bei Atopikern auftritt sowie Verschlimmerungen vorbestehender Hautkrankheiten (seborrhoische Dermatitis, Akne) beobachtet. Nicht selten wird eine kumulative Irritation, vor allem im Augenlidbereich, gesehen. 

Entscheidend ob bei der Anwendung von Kosmetika allergische Reaktionen auftreten sind folgende Faktoren: 

  • individueller Sensibilisierungsgrad und Reaktionsbereitschaft auf parfümhaltige Produkte 
  • Hautbeschaffenheit: eine Vorschädigung der Haut kann einen ”bahnenden” Einfluss auf die Sensibilisierung bzw. Auslösung einer allergischen Kontaktdermatitis ausüben. 
  • Expositionsbedingungen (Kontaktzeit, Art und Art der Anwendung): Bei sogenannten Rinse-off-Produkten wie Shampoos, Haarspülungen u.a. ist ein geringeres Risiko aufgrund der kurzen Kontaktzeit zu erwarten, im Gegensatz zu auf der Haut verbleibenden Leave-on-Präparaten 
  • Konzentration der Duftstoffe: Kosmetische Präparate, die als Rinse-off-Produkte angewendet werden, werden bei dieser Form der Anwendung sehr schnell verdünnt, so dass die Konzentration eines potentiellen Allergens nicht mehr zur Auslösung einer kontaktallergischen Reaktion ausreicht. Es konnte gezeigt werden, dass Schwellenkonzentrationen zur Auslösung einer allergischen Reaktion existieren. Diese Konzentration ist jedoch individuell unterschiedlich und wird in ihrem absoluten Wert von Faktoren wie Kontaktzeit, Hautbeschaffenheit u.a. beeinflusst. In vielen Parfüms finden sich so geringe Konzentrationen von einzelnen Duftstoffen, dass sie die zur kontaktallergische Schwellenreaktion, trotz nachgewiesener Sensibilisierung, z.B. im Duftstoff-Mix, nicht überschreiten. 
  • Art der Formulierung: Eine besondere Rolle scheinen Emulgatoren bei der Auslösung einer kontaktallergischen Reaktion zu spielen. So wird diskutiert, ob der Emulgator Sorbitansesquioleat als Promotor wirken könnte. Bei Kombinationen verschiedener Duftstoffe in einer Formulierung kommen zusätzlich positive (d.h. verstärkende) oder negative (d.h. abschwächende) Wechselwirkungen zwischen den Duftstoff-Einzelkomponenten vor. Hinzu kommt, dass auch durch chemische Umwandlung, z.B. durch Oxidation, allergene Eigenschaften von Duftstoffen verändert werden können. 

Häufige Allergene bei Kosmetika-Allergie: 

  • Duftstoff-Mix (häufig Eichenmoos und Isoeugenol) 
  • Perubalsam 
  • Toluolsulfonamid-Formaldehydharz (Nagellack) 
  • Konservierungsstoffe: MI/MCI, Methyldibromoglutaronitril, Parabene 
  • Cetylstearylalkohol 
  • Wollwachs 
  • Kolophonium 
  • Amerchol 

Duftstoffe (siehe auch dort) 

Duftstoffe stellen die häufigste Ursache für eine kosmetikabedingte Kontaktallergie darf. Betroffene können im Epikutantest auf das Kosmetikum selbst (Parfüm oder parfümiertes Produkt), auf den sogenannten Duftstoff-Mix in der Standardreihe oder auf die “Indikatorallergene” Perubalsam oder Kolophonium reagieren. Mittels des Duftstoff-Mix, der als sogenannter “Screener” zu Nachweis einer generellen Sensibilisierung auf Duftstoffe gedacht ist, können 70 - 80 % der Duftstoffallergiker ermittelt werden. Besonders nachdenklich stimmt, dass selbst Kleinkinder und Jugendliche durch Duftstoffe in Kinderkosmetika und “toy-cosmetics” schon früh gefährdet und auch sensibilisiert werden, spezielle Schutzvorschriften für Kinder existieren nicht. 

Grundlagenkomponenten 

Emulgatoren besitzen oft eine milde irritierende Wirkung, besonders auf entzündeter Haut. Kommerzielle Präparationen etwa von Cetyl- und Stearylalkohol enthalten häufig Verunreinigungen mit sensibilisierenden Eigenschaften. Diese und verschiedene Sorbitanester sind wichtige Kontaktallergene in Kosmetika. Lanolin und seine Derivate (Wollwachsalkohole) reagieren relativ häufig in der Standardreihe positiv. Die Sensibilisierungen stammen jedoch einerseits fast ausschließlich von der Verwendung Externa bei Stauungsekzemen und varikösen Ulcera, andererseits ist die Relevanz dieser Reaktionen oft umstritten, weil häufig nicht beweisbar. Die Verwendung dieser Stoffe kann aber bei lanolinallergischen Personen zu Kosmetikaunverträglichkeit führen, auch wenn die Sensibilisierungsgefahr gering ist. 

Propylenglykol, das häufig als Lösungsmittel, Feuchtigkeitsspender und Konservierungsmittel eingesetzt wird, sensibilisiert selten, kann aber irritieren. 

Cocamidopropylbetain (amphoteres Tensid), ein auf Grund seiner relativ geringen irritierenden Wirkung zunehmend beliebter Emulgator (surfactant), wird immer häufiger als relevantes Allergen in Shampoos, Körperpflegeprodukten, Deodorants, Duschgelen, Badeschäumen, Flüssigseifen, Intimhygiene- und Analprodukten sowie Kontaktlinsenflüssigkeiten vermutet, meist stellt aber nicht das Endprodukt Cocamidopropylbetain, sondern die Verunreinigung Dimethylaminopropylamin das relevante Allergen dar. 

Nagellack (siehe dort) 

Farbstoffe (siehe dort) 

Konservierungsstoffe (siehe dort) 

UV-Filter (siehe unter “Sonnenschutzmittel”) 

Andere Allergene 

Antioxidanzien (siehe dort) und viele andere Produktgruppen wiesen kontaktsensibilisierende Eigenschaften auf. Es führen aber auch und für den Konsumenten oft überraschend “Naturprodukte” zu Kontaktekzemen. Erwähnt sei das Propolis (siehe dort) als Vertreter aus der großen Zahl an “Naturstoffen” in sogenannten “Naturkosmetika”. Diese Substanz liegt mit 5,4 % positiven Testreaktionen bei den unter dem Verdacht auf Kosmetikaallergie 1997/1998 getesteten Ekzempatienten der IVDK-Kliniken auf dem 10. Platz der Hitliste. 

Photosensibilisierung durch Kosmetika 

Scharf begrenzte Pigmentierungen wurden früher nach Verwendung von furocumarinhaltigen, d.h. 5-Methoxypsoralen (5-MOP)-haltigen Parfüms und Toilett-Wässern beobachtet. Entlang der herablaufenden Flüssigkeit kann nach Sonnenbestrahlung ein breiter, braun pigmentierter Streifen entstehen. Da dieser an die früher üblichen Anhänger an Hals- und Uhr ketten erinnert, wurden derartige entstandene Pigmentierungen Berloque-Dermatitis (Dermatitis pigmentaria) genannt. Die von der “International Fragrance Association” (IFRA) 1978 veranlasste Empfehlung für Produkte, die auf der Hautfläche verbleiben (Leave-on-Produkte) eine Begrenzung der maximale Dosis von 5-MOP auf 75 ppm (parts per million) zu empfehlen, wird zwar von den großen Herstellern von Parfüms eingehalten, jedoch nicht unbedingt von den kleineren Produzenten von z.B. Bergamottöl in südlichen Ländern. Bei Missachtung der IFRA-Empfehlung durch die Hersteller kommt es auch heute noch gelegentlich zu lang anhaltenden bizarren Pigmentierungen durch Duftstoffe. 

Epikutantestung 

  • Standardreihe (DKG, Hermal) 
  • Externa/Grundlagen (DKG), Salbengrundlagen und Emulgatoren (Hermal) 
  • Konservierungsmittel (Hermal) 
  • Riechstoffe (DKG), Duftstoffe (Hermal) 
  • Kosmetik/Haushalt (Hermal) 
  • Lichtschutzsubstanzen (Hermal), sofern Lichtfilter in Kosmetika eingearbeitet sind 
  • Augenexterna/-kosmetika (DKG, Hermal), sofern Hautveränderungen im Augenbereich 

Zur sicheren Einordnung der Testreaktion ist oft ein offener Anwendungstest notwendig: 

  • Repeated Open Application Test (ROAT): Auf der Unterarmbeugeseite werden zweimal täglich 0,1 mg jeweils einer Testsubstanz über 7 Tage gleichmäßig auf ein ca. 5x5 cm großes Testarreal aufgetragen. Die Beurteilung erfolgt einmal täglich. 
  • Anwendungstest mit Kosmetikum: Die Applikation erfolgt einmal täglich über einen Zeitraum von 2 Wochen. 
  • In manchen Fällen ist eine “Eliminations”-Routine erforderlich. Alle Kosmetika werden abgesetzt; wenn dann das Ekzem zur Abheilung gekommen ist, kann schrittweise die Verwendung von zuerst Lippenstiften, dann Augen-Make-up, Puder, Glyzerin und zuletzt Reinigungswässern wieder erlaub werden. 
  • Da etliche Kosmetika keine Voll-, sondern “nur” Photokontaktallergene enthalten, müssen bei entsprechendem klinischen Bild auch adäquate Photopatch-Testungen durchgeführt werden. 
  • Testung der Einzelsubstanzen anhand der Einzelstoffdeklaration oder mit Hilfe des Produzenten 

Bei Dermatitiden im Augenbereich handelt es sich oft um kumulative Irritationen, insbesondere bei Atopikern. Sind in den Kosmetika auch Lichtfilter eingearbeitet, so sollte die Lichtschutzsubstanzen-Reihe getestet werden. Diese Reihe muss auch belichtet werden (5 J/cm2) UVA), um photoallergische Reaktionen zu erfassen. Bei einer Nickelallergie können auch Spuren von Nickel in Augenkosmetika eine Rolle spielen. 

Epikutantestung von patienteneigenen Kosmetika 

Substanz 

Konzentration 

Kommentar 

Lidstift 

unverdünnt 

 

Eyeliner 

unverdünnt 

 

Lidschatten 

unverdünnt 

 

Maskara 

unverdünnt 

Material trocknen lassen
(flüchtige Lösungsmittel) 

Make up-Entferner 

unverdünnt 

Irritationen möglich 

Gesichts-Make up 

(Rouge, Gesichtspuder, Grundlage, Lippenstift) 

unverdünnt 

 

Feuchtigkeitscremes 

(Cremes, Salben, Lotionen für verschiedene Anwendungsregionen) 

unverdünnt 

Irritationen möglich, Anwendungstest 

Bleichcremes 

unverdünnt 

 

Sonnenschutzmittel 

unverdünnt 

kommerzielle Lichtschutzsubstanzen, belichteter Epikutantest 

Selbstbräunungscremes 

unverdünnt 

 

Parfüm
(Parfüm, Kölnisch Wasser/Eau de Toilette, Rasierwasser 

unverdünnt 

Material trocknen lassen, in
unklaren Fällen belichteter
Epikutantest 

Deo-Spray 

(Deo-Roll on, Deo-Stick, Deo-Puder) 

Intim-Sprays 

unverdünnt 

Material trocknen lassen, Irritationen möglich, Anwendungstest 

Rasierseife 

Rasiercreme 

1 % (Wasser) 

Irritationen möglich, Anwendungstest 

Chemische Klassifikation der für Kosmetika zugelassenen 

Konservierungsmittel 

Substanzgruppe 

Codierung der Einzelsubstanzen gemäß ”Blauer Liste” 

organische Quecksilber-Derivate 

Sulfite und andere anorganische Schwefel-Derivate 

Natriumiodat 

Halogen-Aliphaten 

aliphatische Amine, Guanide und quaternäre Ammonium-Verbindungen 

aliphatische Säuren und Derivate 

Formaldehyd und Formaldehyd-Liberatoren 

Glutaraldehyd 

aromtische Säuren und Derivate 

Phenol-Derivate 

aromatische Harnstoff- und Guanidin-Derivate 

heterocyclische Antimikrobika 

P 103 – 108 

P 161 – 162 

P 196 

P 233 – P 245 

P 253 – P 287 

P 321 – P 382 

P 401 – P 472 

P 492 

P 500 – P 536 

P 613 – P 668 

P 684 – P 689 

P 847 – P 882 

Konservierungsstoffe in Kosmetika 

Stoffname/gebräuchliche Bezeichnung 

Codierung 

INCI-Bezeichnung 

allergische Reaktionen nicht bekannt oder extrem selten 

Natriumiodat 

P 196 

Sodium Iodate 

3-Jod-2-propynylbutylcarbamat (Glyacil

P 245 

Iodopropynyl Butylcarbamate 

Decominol 

P 253 

Poly(hexamethylendiguanid) 

P 266 

Polyaminopropyl Biguanide 

Ameisensäure und Salze 

P 321 

Formic Acid/Sodium Formate (Bsp.) 

Propionsäure und ihre Salze 

P 341 

Sodium Propionate (Bsp.) 

4,4-Dimethyl-1,3-oxazolidin 

P 423 

Dimethyl Oxyzolidine 

Climbazol (Baypival

P 487 

Climbazole 

Piroctone 

P 873 

allergische Reaktionen vereinzelt beschrieben 

Chlorbutanol 

P 223 

Chlorbutanol 

5-Brom-5-nitro-1,3-dioxan (Bronidox L) 

P 235 

5-Bromo-5-nitro-1,3-dioxane 

Benzethoniumchlorid 

P 287 

Benzethonium Chloride 

Dehydracetsäure und Salze 

P 366/
367 

Dehydroacetic Acid (Bsp.) 

Benzylhemiformal 

P 405 

Benzylhemiformal 

Natriumhydroxymethylaminoacetat 

P 413 

Sodium Hydroxymethlyglycinate 

7-Ethylbicyclooxazolidin 

P 427 

Salze der Benzoesäure 

P 510 

Sodium Benzoate (Bsp.) 

Salicylsäure und Natriumsalicylat 

P 520 

Salicylic Acid/Sodium Salicylate 

2-Phenoxyethanol 

P 613 

Phenoxyethanol 

1-Phenoxypropan-2-ol 

P 615 

Phenoxyisopropanol 

3-Methyl-4-(1-methylethyl)phenol
(p-Thymol

P 623 

o-Cymen-5-ol 

o-Phenylphenol und Natriumsalz 

P 627 

o-Phenylphenol (Bsp.) 

2-Benzyl-4-chlorphenol (Chlorophen

P 635 

Chlorophene 

Bromchlorophen 

P 638 

Bromochlorophene 

Chlorphenesin 

P 643 

Hexamidin und seine Salze 

P 662 

Hexamidine 

Hexamidindiisethionat 

P 663 

Hexamidine Diisethionate 

Dibromhexamidin und seine Salze 

P 667 

Dibromhexamidindiisethionat 

P 668 

Triclocarban 

P 684 

Triclocarban 

Piroctonolamin (Octopirox

P 874 

Piroctone Olamine 

Zinkpyrithion 

P 877 

Zinc Pyrithione 

Hexetidin 

P 882 

Hexetidine 

allergische Reaktionen können vorkommen 

Thiomersal 

P 108 

Thiomersal 

2-Brom-2-nitro-1,3-propandiol 

(Bronopol

P 234 

2-Bromo-2-nitropropane-1,3-diol 

1,2-Dibrom-2,4-dicyanobutan 

(Euxyl K 400

P 237 

Methyldibromoglutaronitril 

Cetrimoniumbromid und –chlorid 

P 281 

Cetrimonium Bromide (Bsp.) 

Benzalkoniumchlorid,- bromid und –saccharinat 

P 283 

Benzalkonium Chloride (Bsp.) 

Sorbinsäure und Salze 

P 362 

Sorbic Acid/Potassium Sorbate (Bsp.) 

Formaldehyd 

P 401 

Formaldehyde 

Paraformaldehyd 

P 402 

1,3-Dimethylol-5,5-dimethylhydantoin 

P 436 

DMDM Hydantoin 

Diazolidinylharnstoff (Germall II) 

P 442 

Diazolidinyl Urea 

Imidazolidinylharnstoff (Germall 115

P 446 

Imidazolidinyl Urea 

Hexamethylentetramin (Methenamin, Urotropin

P 470 

Methenamine 

Benzylalkohol 

P 500 

Benzyl Alcohol 

2,4-Dichlorbenzylalkohol 

P 504 

Dichlorobenzyl Alcohol 

Benzoesäure 

P 510 

Benzoic Acid 

p-Hydroxybenzoesäuremethylester 

(Nipagmin N) und Salze 

P 531 

Methylparaben/Sodium Methylparaben (Bsp.) 

p-Hydroxybenzoesäureethylester 

(Nipagmin A und Salze) 

P 532 

Ethylparaben/Sodium Ethylparaben (Bsp.) 

p-Hydroxybenzoesäurepropylester 

(Nipasol M) 

P 533 

Propylparaben/Sodium Propylparaben (Bsp.) 

p-Hydroxybenzoesäurebutylester und Salze 

P 534 

Butylparaben/Sodium Butylparaben 

p-Hydroxybenzoesäureisopropylester 

P 535 

Isopropylparaben 

p-Hydroxybenzoesäureisobutylester 

P 536 

Isobutylparaben 

p-Chlor-m-kresol 

P 632 

p-Chloro-m-cresol 

Triclosan 

P 647 

Triclosan 

Chlorhexidin und Salze 

P 688 

Chlorhexidine (Bsp.) 

Chlorhexidindigluconat 

P 689 

Chlorhexidine Digluconate 

allergische Reaktionen werden häufiger beobachtet 

Phenylquecksilbersalze 

P 103-107 

Phenyl Mercuric Benzoate (Bsp.) 

Anorganische Sulfite und Bisulfite 

P 161 

Sodium Sulfite (Bsp.) 

2-Chloracetamid 

P 335 

Chloracetamide 

Chlorallylmethenaminchlorid
(Quaternium 15

P 472 

Quaternium 15 

Glutaraldehyd 

P 492 

Glutaral 

Kathon CG oder Euxyl K 100 

P 852 

Methylisothiazolinone/Methylchloro-isothiazolinone 

Weitere Inhaltsstoffe von Kosmetika 

Stoffname, gebräuchliche 

Bezeichnung 

INCI-Bezeichnung/ Synonym 

Vorkommen 

allergische Reaktionen nicht bekannt oder extrem selten 

Kaliumhydroxid 

Potassium Hydroxide 

Nagelhautentferner 

Entkräuselungsmittel für Haare 

Natriumhydroxid 

Sodium Hydroxide 

Zahnpasta 

Strontiumchlorid 

Strontium Chloride 

Zahnpasta 

Strontiumacetat 

Strontium Acetate 

Enthaarungsmittel 

Natriumsulfit 

Sodium Sulfide 

Enthaarungsmittel 

Kaliumsulfit 

Potassium Sulfide 

Enthaarungsmittel 

Calciumsulfit 

Calcium Sulfide 

Enthaarungsmittel 

Strontiumsulfit 

Strontium Sulfide 

Enthaarungsmittel 

Bariumsulfit 

Barium Sulfide 

 

Selendisufit 

Selenium Disufide 

Antischuppenshampoos 

Ammoniak 

Ammonium Hydroxide 

 

Zinkperoxid 

Zinc Peroxide 

 

Natriumnitrit 

Sodium Nitrite 

 

Borsäure 

Boris Acid 

 

Natriumborat 

Sodium Borate 

 

Kaliumborat 

Potassium Borate 

 

Talkum 

Tall 

 

Natriumchlorat 

Sodium Chlorate 

Zahnpasten 

Kaliumchlorat 

Potassium Chlorate 

Zahnpasten 

Blei-II-acetat 

Lead Acetate 

Haarfärbemittel 

Silbernitrat 

Silver Nitrate 

in Mitteln zur Färbung von Wimpern u. Augenbrauen 

Wasserlösliche zinkhaltige 

Salze (z.B. Zinkchlorid

Zinc Chloride (Bsp.) 

 

Magnesiumfluorid 

Magnesium Fluoride 

 

Ammoniumfluorphosphat 

Ammonium Monofluorophosphate 

 

Natriumfluorphosphat 

Sodium Monofluoro-phosphate 

 

Kaliummonofluorphosphat 

Potassium Monofluorophosphate 

 

Calciummonofluorphosphat 

Calcium Monofluorophosphate 

 

Ammonium-Silicofluorid 

Ammonium Hexafluorosilicat 

 

Natrium-Silicofluorid 

Sodium Fluorosilicate 

 

Kalium-Silicofluorid 

Potassium Fluorosilicate 

 

Magnesium-Silicofluorid 

Magnesium Fluorosilicate 

 

Hexadecylamin-hydrofluorid 

Cetylamine Hydrofluoride 

 

Oktadecenylamin-hydrofluorid 

Octadecenylammonium 

Fluroride 

 

Bis-(hydroxyethyl)-aminopropyl-N-hydroxyethyl-oktadecylamin-dihydrofluorid 

Stearyl Trihydroxyethyl 

Propylenediamine Dihydro-fluroide 

 

N,N´,N´-Tri-(polyoxyethylen)-N-hexadecyl-propylendiamin-dihydrofluorid 

 

Nikomethanol-fluorhydrat 

Pyridylmethanol 

Hydrofluoride 

 

Methylenchlorid 

Methylene Chloride 

 

1,1,1-Trichlorethan 

(Methylchloroform

Trichloroethane 

 

Methanol 

Methyl Alcohol 

 

Oxalsäure u. Salze 

Sodium Oxalate (Bsp.) 

 

allergische Reaktionen vereinzelt beschrieben 

Aluminium-Zirkonium- 

hydroxo-chlorid-hydrate 

Aluminium Zirconium Trichlorohydrate (Bsp.) 

in schweißhemmenden Mitteln 

Ammoniumfluorid 

Ammonium Fluoride 

in Mitteln zur 

Mundpflege 

Natriumfluorid 

Sodium Fluoride 

 

Kaliumfluorid 

Potassium Fluoride 

 

Calciumfluorid 

Calcium Fluoride 

 

Aluminiumfluorid 

Aluminium Fluoride 

 

Zinn-II-fluorid 

Stannous Fluoride 

 

S-(Carboxymethyl)-L-cystein 

Carbocystein 

 

Acetanilid 

Acetanilid 

Stabilisator für Wasserstoffperoxid und 

Duftstoffe 

Lidocainum 

Lidocainum, Monohydrochlorid 

Lidocain(e), Xylocain(e) 

Rasur-Nachbehandlungs- 

mittel, Mittel zur Anwendung nach Sonnenbrand 

Tosylchloramidum natricum 

Chloramin 

 

Hydrochinon 

Hydroquinone 

Oxidations-Haarfärbemittel, Hautbleichmittel 

Pyrogallol 

Pyrogallol 

Oxidations-Haarfärbemittel 

alpha-Naphthol 

1-Naphthol 

Haarfärbemittel 

N-substituierte Derivate des 

o-Phenylendiamin/ 

o-Toluylendiamin/ 

m-Toluylendiamin/ 

m-Phenylendiamin/ 

p-Phenylendiamin/ 

p-Toluylendiamin u. Salze 

Oxidations-Haarfärbemittel 

m-Phenylendiamin u. Salze 

m-Phenylendiamine Sulfate (Bsp.) 

Oxidations-Haarfärbemittel 

m-Toluylendiamin u. Salze 

m-Toluylendiamine 

Oxidations-Haarfärbemittel 

N-Phenyl-p-phenylendiamin 

u. Salze 

N-Phenyl-p-Phenylene- 

diamine, Sulfate (Bsp.) 

Oxidations-Haarfärbemittel 

Monoalkanolamine 

 

Trialkanolamine 

 

Fettsäure-Dialkanolamide 

 

6-Methylcumarin 

6-Methyl-1,2-benzopyrone 

Mundpflegemittel 

1-Hydroxypyridin-2-thion, 

Zinksalz 

Zinc Pyrithione 

 

2,2`-Dithio-pyridin-1-oxid 

Bispyrithione 

Haarbehandlungsmittel 

Wasserstoffperoxid 

Hydrogene Peroxide 

Haarbehandlungsmittel, Zubereitungen zur Hautpflege u. Nagelhärtung, Mundpflegemittel 

allergische Reaktionen können vorkommen 

Thioglykolsäure u. Salze 

Sodium Thioglycolate (Bsp.) 

Mittel zur Kräuselungs- u. Entkräuselungsmittel der Haare, Enthaarung, Haarpflege 

1-(4-Isopropylphenyl)-3-phenylpropan-1,3-dion 

Isopropyl Dibenzoylmethane 

 

Dichlorophen (DCP) 

Dichlorophene 

 

Resorcinol 

Resorcinol 

Oxidations-Haarfärbemittel, Haarlotion u. Shampoo 

o-Toluylendiamin u. Salze 

Toluene-3,4-diamine 

Oxidations-Haarfärbemittel 

Diaminophenol 

Diaminophenol 

Oxidations-Haarfärbemittel 

2,4-Diaminophenol u. Salze 

2,4-Diaminophenol HCl (Bsp.) 

 

8-Quinolinol u. Salze 

Oxyquinoline, Sulfate (Bsp.) 

Stabilisierungsmittel für Wasserstoffperoxid in Haarbehandlungsmittel 

Chinin u. Salze 

Quinine, Sulfate (Bsp.) 

Shampoo, Haarlotion 

allergische Reaktionen werden häufiger beobachtet 

Ammoniumpersulfat 

Ammonium Persulfate 

 

Natriumpersulfat 

Sodium Persulfate 

 

Kaliumpersulfat 

Potassium Persulfate 

 

Ester der Thioglykolsäure 

Mercaptoacetic Acid Esters 

Kräuselungs- und Entkräuselungsmittel 

Thioglykolsäure-monoglycerylester 

Glyceryl Monothioglycolate 

 

p-Phenylendiamin u. Salze 

p-Phenylenediamine 

Oxidations-Haarfärbemittel 

N-(4-Aminophenyl)-p-phenylendiamin 

4,4`-Diaminodiphenyl-amine 

Oxidations-Haarfärbemittel 

p-Toluylendiamin u. Salze 

Toluene-2,5-diamine, Sulfate (Bsp.) 

Oxidations-Haarfärbemittel 

Literatur: 5, 23, 244, 245 

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