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Kaliumdichromat 

Typ IV-Kontaktallergen 

Siehe auch unter “Chrom” 

Kaliumdichromat dient zum Nachweis einer Allergie auf Chromsalze (Chromate). Kaliumdichromat kommt als Bestandteil oder Verunreinigung in vielen Substanzen vor. Es bestehen Kontaktmöglichkeiten in nahezu allen Berufen und im Haushalt. 

Vorkommen 

  • in Bohnerwachs und Schuhcremes 
  • in Streichholzköpfen und Holzasche 
  • in der Textilindustrie zur Fixierung von Farben 
  • zum Bedrucken und Färben bestimmter Wolltextilien und grüner Uniformen 
  • in Imprägnierungs- und Beizmittel für Textilien und Pelze sowie in gegerbtem Leder 
  • in imprägniertem Holz 
  • in der Zementindustrie 
  • in der Lackindustrie (z.B. für Glas, Porzellan und Kunststoffe; Tinte; Künstlerfarben und Malstifte) 
  • in der Bauindustrie für Reparatur- und Füllstoffe 
  • bei der Herstellung von Legierungen 
  • als Korrosionsschutzmittel in technischen Ölen, Fetten und Gefrierschutzmitteln 
  • in Rostschutzfarben und Grundierungen 
  • in Chromsalzlösungen für die Galvanisation (Verchromen) und bei verschiedenen Methoden zur Behandlung von Metalloberflächen 
  • bei der Herstellung von Fernsehröhren und -bildschirmen 
  • im bei Schweißarbeiten entstehenden Rauch 
  • in Büromaterialien wie Kopierpapier, Tinte und Kugelschreiberfarbe, in Labor- und -Fotochemikalien 

Epikutantestung 

Block DKG + Hermal Standard; Testung: 0,5 % in Vaseline. 

Wie alle Metalle kann Kaliumdichromat zu falsch-positiven (irritativen) Hautreaktionen führen. 

Literatur: 6 

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