Suchbegriffe zu diesem Artikel: Senf
Estragon
Typ I-Nahrungsmittelallergen
Artemisia dracunculus, Fam.: Compositae
Vorkommen
Die bei uns überwiegend kultierte Form stammt aus Südrussland, wird vielfach angebaut oder kommt aus Kulturen verwildert vor. Diese bildet im Gegensatz zum französischen Estragon Samen aus und ist zudem winterhart.
Die Blätter des Estragons enthalten ätherisches Öl (Estragol, Phellandren, Ocimen) sowie Gerb- und Bitterstoffe. Dem Estragol wird vermutlich eine cancerogene Wirkung zugeschrieben.
Estragon wird zur Aromatisierung von Essig und Senf verwendet und zum Würzen von eingelegten Gurken. Ansonsten benutzt man ihn zum Würzen von Geflügel, Reis oder gekochtem Fisch. Außerdem wird er bei der Herstellung der Sauce Béarnaise und in vielen anderen Saucen verwendet.
Allergologie (Relevanz)
Nahrungsmittelallergien durch Estragon sind nicht beschrieben.
Da der Estragon zu den Beifußgewächsen ist von einer Kreuzreaktivität mit dem Beifuß (Artemisia vulgaris) auszugehen.
Literatur: 3