Suchbegriffe zu diesem Artikel: Leder
Chlorxylenol
Typ IV-Kontaktallergen
Vorkommen
- als Konservierungsmittel in Kosmetika, wie z.B. Shampoos, Seifen
- als antimikrobieller Zusatz in Arzneimitteln zur äußerlichen Anwendung, z.B. in Aknemitteln, Antimykotika, Wundsalben, Gurgellösungen
- als Desinfektionsmittel, z.B. in Krankenhäusern
- als technisches Konservierungsmittel in Druckereien sowie der leder-, textil- und metallverarbeitenden Industrie
Allergologie (Relevanz)
Einzelfälle allergischer Reaktionen wurden aus verschiedenen Bereichen publiziert, so z.B. bei 2 Maschinisten durch Schneideöle, 1 Fall aus dem Laborbereich, 1 Fall durch ein Handwaschprodukt und 1 Fall aus einem Klempnereibetrieb.
Während 1962 noch eine Prävalenz in einer Publikation von 24 % der getesteten Patienten berichtet wird, liegen neuere Arbeiten mit wesentlich geringeren Prävalenzen vor, so z.B. in einer Multizenterstudie der nordamerikanischen Gruppe:1,4 % (1994) und 1,2 % (1994-1996). Eine neue Untersuchung aus dem Bereich des IVDK bei 11.436 Patienten zeigte dagegen nur noch lediglich 32 positive Ergebnisse mit Chlorxylenol (0,3 %).
Kreuzreaktionen sind möglich zu Chlorcresol.
Epikutantestung
Block Hermal Industrielle Biozide, Konservierungsstoffe, Kühlschmiermittel II; Testkonzentration 5 % in Vaseline
Literatur: 6, 20