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Suchbegriffe zu diesem Artikel: Arsen

Arsen 

Typ IV-Kontaktallergen 

Vorkommen 

Arsen hat ein metallisches Aussehen und Eigenschaften, die zwischen denen der Metalle und der Nichtmetalle stehen. Arsenverbindungen finden noch in der Landwirtschaft als Herbizide, in der Glas- und Kristallindustrie, als Pigment (Kuperarsenide) sowie als Härter von Zinnverbindungen Anwendung. 

Allergologie (Relevanz) 

Kontaktdermatitiden durch Arsen sind in der Allgemeinbevölkerung selten. Hervorgerufene Dermatosen sind überwiegend irritativer Natur sein. Bei beruflichem Kontakt (z.B. in Schmelzanlagen für Kupfer) können auch kontaktallergische Ekzem auftreten. 

Diagnostik 

Epikutan: Natrium-Arsenat-Lösung (10 % in Wasser) 

Sonstige Reaktionen 

Bullöse Eruptionen, Photosensibilisierung, exfoliative Dermatitis und Alopezie können akute Zeichen einer Arsenvergiftung sein. Eine berufsbedingte Exposition kann, besonders in der Landwirtschaft, vorkommen. Die sogenannten Fowler-Lösung wurde in der Vergangenheit in der Therapie der Psoriasis eingesetzt. Dabei wirken schon geringe Mengen karzinogen und die Zeitspannen zwischen Arsenexposition un der Tumorinduktion kann bis zu 48 Jahre betragen. Die Hautmanifestationen einer Arsenexposition sind gut bekannt. Zu  ihnen gehören Pigmentierung, palmoplantare, punktförmige Keratosen, M. Bowen, Basalzellkarzinome und Plattenepithelkarzinome. 

Literatur: 23, 38 

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