Suchbegriffe zu diesem Artikel: Medikamentenallergene

Anthelminthika 

Medikamentenallergene 

  • Albendazol 
  • Diethylcarbamazin 
  • Mebendazol 
  • Niclosamid 
  • Praziquantel 
  • Pyrantel 
  • Pyrvinium 
  • Ivermectin 

Allergologie (Relevanz) 

Bei den nicht selten auftretenden kutanen Nebenwirkungen wie Exantheme, Pruritus oder Urtikaria ist schwer zu unterscheiden, ob es sich um eine allergische oder toxische Reaktionen auf das Arzneimittel oder auf die abgetöteten Parasiten handelt. Es kann jedoch vermutet werden, dass allergische Reaktionen auf die Substanzen eher selten sind, da die meisten Präparate nur zu einem geringen Teil aus dem Magen-Darm-Trakt resorbiert werden. 

Bei Ivermectin wurden Fieber, Exantheme, Juckreiz, lokale Schwellungen und ein schmerzhafte regionale Lymphknotenschwellung beschrieben. Die Inzidenz geringfügiger Nebenwirkungen wie Juckreiz, lokalisierte Exantheme und Fieber betrug bei einer Untersuchung von Patienten mit Onchozerkose in Ecuador 4 %. Ein stärkerer Juckreiz und/oder ein ausgeprägtes Exanthem traten, wie eine andere Untersuchung zeigt, bei 8 % der Fälle auf. 

Literatur: 7, 9, 15 

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