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Ananas 

Typ I-Nahrungsmittelallergen 

Ananas comosus, Fam.: Bromeliaceae 

Vorkommen 

Die Ananas ist in Zentralamerika und auf den Westindischen Inseln heimisch und wird in allen Tropenländern kultiviert angebaut. Verwendung findet die Ananas als Frischobst, in Konserven, Saft und Marmelade und als Arzneipflanze. 

Allergologie (Relevanz) 

Allergische Nahrungsmittel-Reaktionen sind selten. Eine wesentliche allergene Komponente scheint die Protease Bromelain, ein Gemisch aus proteolytischen Enzymen, zu sein. Des zeigte sich bei einer Patientin, bei der es nach Genuss von Ananas zu gastrointestinalen und bronchialen Reaktionen kam. Ein anderes Allergen ist die Zystein-Protease Ananain mit einer Kreuzreaktivität zu Der f1 der Hausstaubmilbe, bei diesem Allergen handelt es sich ebenfalls um eine Zystein-Proteinase. 

Die inhalative Exposition mit Bromelain kann zu einem berufsbedingten Asthma bronchiale führen (pharmazeutischen Industrie). 

Diagnostik 

Prick, i.c. mit kommerziellen Extrakten (Al.) und Nativmaterial, RAST (Ph.), ggf. orale und bronchiale Provokation. 

Literatur: 1, 2, 3 

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